Jahrhundertwinter in Vorarlberg

Seit dem 14.01.2021 hat der Winter Vorarlberg fest im Griff, was für mich als Norddeutschen schon eine Sensation ist, denn soviel Schnee habe ich noch nie gesehen. Schneemassen sorgten für zahlreiche umgestürzte Bäume, Feuerwehreinsätze und Chaos auf den Straßen. Zahlreiche Straßen und die Bahnverbindungen über den Arlberg und in die Schweiz waren gesperrt. In den Gemeinden Höchst, Gaißau und Fußach waren am Donnerstagabend 7.400 Anschlüsse bis 20.20 Uhr ohne Strom.
Zahlreiche, vor allem höher gelegene Verbindungen blieben wegen der großen Schneemengen und Lawinengefahr gesperrt.

Die Lawinengefahr schätzte die Landeswarnzentrale weit verbreitet als groß ein, damit herrschte in allen Höhenlagen die Warnstufe 4. Der Neu- und Triebschnee liege auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche und sei sehr störanfällig. Fernauslösungen und viele spontane Lawinen seien zu erwarten. Die Arlberg-Gemeinden Lech, Zürs und Warth sind wegen Lawinengefahr nicht erreichbar. (Quelle: orf.at)

Im Laufe des Donnerstags fielen bei uns auf der Baustelle in Feldkirch fast 40cm Neuschnee, so dass wir selbst Schwierigkeiten hatten mit dem Auto die Baustelle zu verlassen. Es war dermassen glatt, dass das Fahrzeug mehr rutschte als fuhr.

Feldkirch 15.01.2021 15:30 Uhr

Sämtliche österreichische Kollegen haben mir versichert, dass sie selbst in ihrem gesamten Leben noch nie so viel Schnee in so kurzer Zeit hier in Vorarlberg gesehen haben, und auch laut den Medien ist gab es das letzte Mal vor knapp 100 Jahren soviel Schnee hier im Ländle.

Aber ab dem 20.01.2021 soll es wieder wärmer werden und dann wird sich die Lage auch wieder stabilisieren. Wobei ich mich schon frage, wohin dann das ganze Wasser der meterhohen Schneeberge hinfliesst ;).

Bilder von mir 😉 Copyright renelatz.de

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