Was ist Liebe?

„Ich liebe Dich“ sind 3 kleine Worte, die so viel Bedeutung haben, wie eigentlich kein anderer Satz. Es ist ist eine Aussage, die so ziemlich alles im Leben eines Menschens verändern kann.
Aber was ist Liebe eigentlich?

„Nach engerem und verbreitetem Verständnis ist Liebe ein starkes Gefühl, mit der Haltung inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person (oder Personengruppe), die den Zweck oder den Nutzen einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine entgegenkommende tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Das Gefühl der Liebe kann unabhängig davon entstehen, ob es erwidert wird oder nicht. Hierbei wird zunächst nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes oder um eine Geistesverwandtschaft handelt oder aber um ein körperliches Begehren gegenüber einem anderen Menschen. Dieses Begehren ist als körperliche Liebe eng mit der Sexualität verbunden, die jedoch nicht unbedingt auch ausgelebt zu werden braucht .“

finden wir auf Wikipedia als Erklärung für die Liebe.

Liebe kann man nicht beschreiben

Liebe ist Herzrasen. Liebe ist Sehnsucht. Liebe ist Schmerzen in der Brust, weil man jemanden so sehr vermisst. Liebe ist nicht loslassen können. Liebe ist endlos. Liebe ist gütig. Liebe ist das, was unser Leben erst lebenswert macht. Liebe kann aber auch einen Menschen töten, in dem er aus Trauer zum Suizid getrieben wird. Liebe kann ein Grund für einen Mord sein, beispielweise bei Eifersucht. Liebe ist unberechenbar. Liebe ist wechselhaft. Liebe ist traumhaft. Liebe ist kriegs- und gleichzeitig friedensfördernd. Liebe kann Berge versetzen, oder Mauern errichten. Liebe kann weh tun. Liebe kann verletzen.

Aber rein wissenschaftlich betrachtet…

Liebe spricht nicht aus dem Verstand sondern aus dem Herz, Liebe ist ein überwältigendes, mächtiges Gefühl, eine Kraftquelle, die in schlechten Zeiten Zuversicht gibt und in guten Zeiten unser Glück vergrößert. Liebe ist ein Ort an den du gehst um zu geben. Liebe ist mehr als 3 Worte – Liebe ist nicht was wir sagen sondern so wie wir sind.

Platon meinte: „Liebe ist eine schwerwiegende Geisteskrankheit.“

Der Dramatiker Euripides entgegnete dem: „Liebe ist von allen Krankheiten noch die gesündeste.“

Bertold Brecht definierte die Liebe so: „Liebe ist der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten“

Rainer Maria Rilke sagte : „Darin besteht die Liebe: Dass sich zwei Einsame beschützen und berühren und miteinander reden.“

Foto von luizclas von Pexels

Doch eine Sichtweise hat sich schon jetzt radikal geändert: Liebe ist nur noch in der Kunst und in unserem subjektivem Erleben eine Angelegenheit des Herzens. Denn mittlerweile haben Forscher das Gehirn als eigentlichen Ort des romantischen Geschehens ausgemacht.

Pionierarbeit auf diesem Gebiet leisteten 2000 die Neurowissenschaftler Semir Zeki vom University College London und Andreas Bartels, heute am Max-​Planck-​Institut für Biologische Kybernetik in Tübingen. Sie nahmen per funktioneller Magnetresonanztomografie das Gehirn von 17 Probanden unter die Lupe. Einmal zeigten sie den schwer Verliebten Bilder ihrer Partner und ein andermal Fotos von Freunden. Wie sich zeigte, sprang beim Anblick des innig geliebten Menschen vor allem das limbische Belohnungssystem an. (Triebfedern des Tuns)

Gleichzeitig fuhren aber auch manche Areale ihre Tätigkeit nach unten, etwa der präfrontale Cortex Er ist für rationale Entscheidungen wichtig. Außerdem drosselte ein Netzwerk um die temporo-​parietale Kreuzung seine Aktivität. Es ist normalerweise dafür zuständig, andere Menschen sozial einzuschätzen. Einige Hirnforscher sehen darin eine Bestätigung für die alltägliche Erfahrung, dass Liebende oft kopflos handeln. Und auch Bartels und Zeki vermuteten in ihren Ergebnissen eine mögliche neurobiologische Erklärung, warum Liebe blind macht.

Das klingt zunächst einmal einleuchtend. Das Problem dabei ist nur: Von den Aktivierungsmustern im Gehirn darauf zu schließen, was psychologisch im Kopf eines Menschen abläuft, ist wissenschaftlich heikel. Das betonte 2003 ein Team um den Psychologen John Cacioppo von der University of Chicago in einer Übersichtsarbeit zum Vorgehen in den sozialen Neurowissenschaften. Trotz solcher Bedenken geht die Deutung von Hirnaktivitäten bis heute munter weiter.

Beitragsbild von Shamia Casiano von Pexels

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